Appenzeller Verlag
1998
544 Seiten
ISBN 3-85882-209-4
CHF 42.-/EUR 28.-

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Unruhen

Roman


Kaum je dürfte in der neueren Literatur das Denken, Fühlen, Hoffen und Leiden eines Pfarrers so unmittelbar ins Wort umgesetzt worden sein wie in diesem Roman von Werner Bucher. Und auf keiner Seite des umfangreichen Werkes kommt der Verdacht auf, man habe es hier mit einem Priester zu tun, der Vergangenem nachtrauert. Im Gegenteil, der im aargauischen Freiamt lebende Pfarrer ist ein moderner, im Sinne Pascals sich ausgesetzt und aufgerissen fühlender Mensch, der trotz seinem Glauben täglich mit Geschehnissen und mit Gläubigen wie Ungläubigen konfrontiert wird, die ihn überfordern. Für "Unruhen" erhielt der Autor den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung.


Zwei, drei Stimmen zum Buch:

"... nicht nur ein literarisches Ereignis, sondern auch eine weltanschaulich geprägte Bestandesaufnahme unserer unruhigen Zeit." (Basler Pfarrerblatt)

"Werner Bucher ist mit ,Unruhen' ein gültiges Dokument über die Zürcher Jugendunruhen gelungen. Er hat in der Abgeschiedenheit des hügeligen Appenzellerlandes einen klassischen Bildungsroman geschrieben, der die Bewegung ins Bewusstsein zurückruft, die anfangs der 80er Jahre das satte Selbstverständnis der Schweiz in Frage gestellt hat."
(Kultursendung NeXT, Fernsehen DRS)

"Man darf das kräftige Buch durchaus einen Schweizer Roman nennen. Menschen werden so gekonnt porträtiert, dass die Gesellschaft als ganze ins Bild gerät, die Geschichte eine politische Dimension erhält ... Ein starker Roman, unprätentiös im Stil und überzeugend in der Handlung." (Facts)

"... ein gewichtiger und wichtiger Roman, nach dessen Lektüre ein Gefühl stiller Freude und selten gewordener Versöhnung in einem zurückbleibt." (Der Bund)

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